Hua Hin Überblick
Hua Hin, die königliche Sommerresidenz am Golf von Siam, ist
seit Generationen der bevorzugte Badeort der thailändischen High Society.

Aus einem Fischerort gewachsen, bietet Hua Hin neben kilometerlangen Sandstränden
das Erlebnis einer typisch-thailändischen Kleinstadt mit Tempeln, Märkten und
buntem Treiben von früh bis spät.
Während andere Ferienziele Thailands eher auf ausländische Besucher zugeschnitten
sind, ist Hua Hin traditionell ein Urlaubsort für Ausländer und Thais.
Man hat also ständig Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und sitzt
nicht abgeschieden in einer reinen Touristensiedlung.
Die Nähe zu Bangkok zieht jedes Wochenende viele Ausflügler an. Überfüllt jedoch
ist der Ort nie und am Strand ist immer Platz für alle.
Hua Hin, circa 200 km südlich von Bangkok am Golf von Siam gelegen, ist nicht
nur der älteste, sondern auch der exklusivste Badeort
Thailands.
Bereits Anfang der 20er Jahre entdeckte König Varijavudh (Rama VI) den Ort
als ideale Sommerfrische und Zuflucht vor der stickigen Metropole Bangkok. Er
ließ zwischen Hua Hin und Cha-am den Palast Phra Ratchaniwet Marukkha
Thayawan errichten, der nach einer umfassenden Renovierung heute wieder
besichtigt werden kann.
Im Jahre 1922 verlängerte die staatliche Eisenbahngesellschaft (State Railway
of Thailand, damals noch Royal Thai Railway) die südliche Bahnlinie bis nach
Hua Hin, um die Erreichbarkeit des Palastes zu gewährleisten.

1923 stellte ebenjene Gesellschaft das Railway Hotel fertig, das heutige Sofitel
Central Hua Hin. Es ist das exklusivste Hotel am Ort und hat seine
einmalige Atmosphäre des alten Siams bewahren
können.
Im Jahre 1928 erbaute König Phra Pokklao (Rama VII) den Palast Klai
Kangwon (Fern der Sorgen) wenige Kilometer nördlich vom Ortskern Hua
Hins.
Seine Majestät der König selbst und andere Mitglieder der königlichen Familie
nutzen den Palast noch heute alljährlich für einige Wochen oder Monate, vor
allem während der Regenzeit. Denn die Regenzeit, die während
des europäischen Sommers in ganz Thailand stattfindet, fällt in Hua Hin fällt
so regenarm aus wie sonst nirgends in Thailand.
Der Royal Hua Hin Golf Course wurde 1924 eröffnet und blieb
über Jahrzehnte bevorzugter Golfplatz der Könige und des thailändischen Adels.
Im Jahre 1932 erfuhr König Rama VII während einer Golfrunde auf diesem Platz
von dem Militärputsch, der die absolute Monarchie in Thailand beendete und die
noch heute bestehende konstitutionelle Monarchie nach britischem Vorbild einsetzte.
Die königliche Präsenz trägt heute wie damals zur ruhig-mondänen Atmosphäre
des Ortes bei.
Wo die königliche Familie ihren Urlaub verbringt, da will auch die thailändische
Oberschicht nicht abseits stehen. Die Villen der reichen und der einflußreichen
Bangkoker Familien stehen in Strandnähe in nördlicher und südlicher Richtung
vom Ortskern. Am Wochenende reist eine Karawane von Luxuskarossen vornehmlich
deutscher Provenienz an, und der sonst beschauliche Chatchai-Nachtmarkt verwandelt
sich in einen Laufsteg des Sehen-und-gesehen-werdens".
Hua Hin ist das ganze Jahr über tropisch warm. Von Mitte Dezember
bis Februar ist die kühlste Zeit, die Tageshöchsttemperaturen erreichen kaum
30 Grad und abends kann es recht frisch werden, sodass eine Jacke oder ein Pullover
ratsam sind. Der Himmel ist in dieser Zeit fast immer strahlen blau, oft wochenlang
ohne eine einzige Wolke.
Es weht in diesen Monaten eine frische Brise vom Meer, der Aufenthalt am Strand
ist so sehr angenehm.
Hier an passender Stelle gleich eine Warnung:
Das Sonnenbaden ist in den Tropen noch viel gefährlicherals
etwa in Südeuropa, da die Sonnenstrahlung viel intensiver ist! Wer
also hier so lange in der Sonne liegt wie auf Mallorca, der gefährdet seine
Gesundheit und Urlaubsfreude!
Die "gesparte Bräunungszeit" sollte man also für sonstige Aktivitäten
nutzen und sich immer gehörig vor der UV-Strahlung schützen.
Die Windbedingungen im Winter sind ideal für Windsurfer, denn
der Wind weht mit 4-6 Windstärken auflandig. Ein echter Geheimtip,
denn diesen Spot hat die Windsurfgemeinde noch nicht entdeckt.
Im Februar und März steigen die Temperaturen merklich an und
im April und Mai ist es sehr warm, mit Tageshöchsttemperaturen
von 32-35 °C. Der Aufenthalt am Strand ist jedoch immer noch angenehm, da ein
frischer Wind weht. Und abends kühlt es merklich ab und die seidige Abendluft
lädt zum Flanieren ein.
Ende Juni beginnt offiziell die Regenzeit. Wenn in den einschlägigen Reiseführern
kolportiert wird, Thailand sei im europäischen Sommer wegen des regenzeitlichen
Monsuns als Reiseziel nicht geeignet, so gilt dies allenfalls bedingt und jedenfalls
nicht für Hua Hin.
Denn die Regenzeit ist in Hua Hin wegen der besonderen geografischen Lage des
Ortes so kurz wie sonst nirgends in Thailand und selbst in
diesen Monaten regnet es nur selten. Der Ort wird durch eine westlich gelegene
Bergkette vom Südwestmonsun in idealer Weise von der Monsunströmung abgeschirmt.Nicht
zuletzt deshalb wählte die königliche Familie Hua Hin als ihre Sommerresidenz
(s.o.).
Während dieser Monsun beispielsweise Phuket voll trifft, beträgt die Niederschlagsmenge
pro Jahr in Hua Hin nur etwa ein Viertel! Hua Hin ist dadurch
der Ort mit den geringsten Niederschlägen Südthailands.
So sind in Hua Hin Überschwemmungen, wie sie in Bangkok, Pattaya und Chiang
Mai während der Regenzeit an der Tagesordnung sind, unbekannt.
Und auch wenn es einmal regnet: Der Regen wird in den Tropen nicht wie in Europa
als negativ empfunden, denn es handelt sich um warmen Regen,
der den Ort in einen immergrünen tropischen Garten verwandelt. Auch regnet es
nie lange. Verregnete Tage und ganze Wochen, wie man sie aus Mitteleuropa kennt,
gibt es nicht.
Hua Hin ist also vor allem im europäischen Sommer ein ideales Reiseziel.
In dieser Zeit gibt es auch immer wieder sonnige Perioden von einigen Wochen
Dauer, während in Bangkok und erst recht auf Phuket stets verhangen und regnerisch
ist.
Und es ist Nebensaison, d.h. der Ort ist ruhig und die Preise
niedrig. Die Golfplätze sind in unter der Woche fast verwaist, sodass man ohne
Zeitdruck seine Runden spielen kann.
Der regenreichste Monat ist wie in ganz Thailand der September.
Es kann in diesem Monat täglich zu Niederschlägen kommen, meist vom späten Nachmittag
bis zum frühen Abend sowie nachts.
Die ruhigen, gewundenen Gassen des Ortes verleihen dem Ort eine Atmosphäre
der Ruhe und Gediegenheit, wie man sie in Europa in den traditionellen,
exklusiven Badeorten der Riviera und der Cote d`Azur antrifft ist und die in
Thailand kein zweites Mal zu finden ist.
Hua Hin ist mondän, aber ganz und gar nicht snobistisch. Zum einen liegt den
Thais jegliche Arroganz gegenüber Ausländern fern, zum anderen lebt der ganz
überwiegende Teil der Bevölkerung Hua Hins von Kleingewerbe, Handel, Handwerk
und Fischerei. So gibt es typisch thailändische Märkte wie
etwa den Chatchai Markt, auf denen Hausfrauen den täglichen Bedarf einkaufen
sowie eine Fischereiflotte, die allabendlich ausläuft, um allerlei Meeresgetier
zu fangen.
Frischeren Fisch und frischere Meeresfrüchte bekommt man nirgends und schon
gar nicht in der legendären Zubereitung der thailändischen Küche,
die gleichzeitig gesund und überaus schmackhaft ist und nach deren Genuß einem
die deutsche Cuisine öde und fad erscheinen wird.
Die hölzernen Häuser der Fischer stehen in traditioneller Bauweise auf Stelzen
ins Meer hinein und werden heute meist als Restaurants genutzt, wo man sich
beim Diner den Seewind um die Nase wehen lassen kann.
Ein ausgeprägtes Nachtleben wie in Pattaya oder am Patong Strand auf Phuket
sucht man in Hua Hin vergebens. Zwar gibt es einige Clubs und Diskotheken (The
Voice, Doodles), Rotlichtetablissements fehlen jedoch völlig.
Und diese Gewerbe wird man auch in Zukunft nicht dulden, solange der königliche
Palast in Hua Hin steht und sich Angehörige der königlichen Familie und des
Adels regelmäßig in Hua Hin aufhalten.
Der Strand Hua
Hins ist einer der saubersten Thailands. In den letzten Jahren
hat die Stadtverwaltung eine vorbildliche Abwasserentsorgung internationalen
Standards geschaffen, samt einer leistungsfähigen und modernen Kläranlage.
Die örtlichen Behörden achten sehr auf die Sauberkeit
des Strandes und die Wasserqualität und führen laufend Kontrollen durch.
Der öffentliche Strand ist gut 8 Kilometer lang und bei Ebbe
durchschnittlich etwa 150 m breit. Er eignet sich mithin ideal für lange Spaziergänge.

In der Nähe Hua Hins gibt es weitere attraktive Strände, die vorwiegend von
der einheimischen Bevölkerung genutzt werden. Hervorzuheben ist hier Suan
Son, etwa 10 km südlich von Hua Hin, mit relativ hohen Wellen und Casuarinabäumen.
Die Wassertemperatur beträgt 27 bis über 30 °C, je nach Jahreszeit.
Das Quallenproblem Hua Hins während der Regenzeit
soll hier nicht verschwiegen werden:
An regnerischen Tagen in der Regenzeit (und nur dann!) können Quallen in Strandnähe
auftauchen. Die Berührung der Tentakeln kann schmerzhafte Hautreizungen verursachen.
An diesen Tagen ist also das Schwimmen im Meer zu vermeiden bzw. man sollte
Vorsicht walten lassen.
Der saubere Strand, die ruhigen Straßen und das hervorragende Freizeitangebot
machen Hua Hin zu einem optimalen Ziel für den Familienurlaub.
Der Ort bietet für Kinder und Jugendliche einen internationalen Treffpunkt
statt eines deutschen Gettos, wie es manch spanische Insel leider geworden ist.
Der breite Strand ist von schattenspendenden Kokospalmen gesäumt und für den
Badeurlaub optimal geeignet. Es gibt reichlich Wassersportmöglichkeiten und
für Reitsportfreunde werden Reitpferde und Ponies vermietet.
Ein Aspekt, der leider immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die persönliche
Sicherheit im Urlaub. Und Thailand hat hier zurecht einen hervorragenden
Ruf. Selbst Bangkok ist sicherer als jede europäische Großstadt,
was nicht nur Statistiken belegen. Selbst in den Slumgegenden Bangkoks kann
man beruhigt spazieren gehen und wird eher von den Bewohnern eingeladen als
überfallen. Dies ist nicht nur in Nord- und Südamerika, sondern auch in vielen
EU-Großstädten undenkbar, in Thailand jedoch kein Problem.
Gründe hierfür sind die gute Erziehung der Thais, die von frühauf lernen, sich
in einer hierarchischen Gesellschaft einzufügen, sowie nicht zuletzt die solidarische
und patriotische Einsicht, dass der Tourismus für das Land die wichtigste Einnahmequelle
ist.
Last but not least sprechen die äußerst günstigen Preise für Thailand und erst
recht für Hua Hin, wo es noch um einiges preiswerter ist als
etwa auf Phuket, das traditionell reich und (relativ) teuer ist.
Wer erlebt hat, was er sich für die Urlaubsmark/den Urlaubseuro
in Thailand leisten kann, dem werden Spanien, Italien und erst recht Frankreich
sündhaft teuer erscheinen. Und dabei weist Thailand im Vergleich mit Südeuropa
ein hervorragendes allgemeines Qualitätsniveau auf, was Unterkunft,
Verpflegung, Versorgung und touristische Infrastruktur betrifft.
Nicht von ungefähr werden thailändische Luxushotels, wie etwa das Oriental
in Bangkok, regelmäßig zu weltweiten Spitzenhotels gekürt.
Ein entscheidender Vorteil Hua Hins ist, dass man sich als Fußgänger überall
sicher bewegen kann. Ein Großteil der strandnahen Innenstadt ist verkehrsberuhigt
bzw. wird nur von sehr wenigen Fahrzeugen genutzt. Wer die Strandsiedlungen
Phukets oder Koh Samuis kennt, wird diese Fußgängerfreundlichkeit zu schätzen
wissen.
Hua Hin ist ein optimales Ziel für den Golfurlaub. Bitte besuchen Sie unsere
Golfseite (im Aufbau).
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